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Mag. Anna Maria PÜSPÖK

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LAVENDEL | Seelenkräuter im Portrait

Aktualisiert: 25. Juli 2019



Universalheiler des Lebens

Bevor ich begann, mich näher mit Kräutern zu beschäftigen, war der Lavendel in meinen Augen vor allem eins: altmodisch. Ein verstaubter „Alte Oma“-Duft, den ich maximal von den unangenehm künstlich riechenden Mottensackerln kannte.

Wie sehr ich mich im Lavendel getäuscht hatte, sollte mir aber bald klar werden.

Streift man im Sommer eine blühende Lavendelpflanze, wird man sofort von einer Duftwolke aus dem ätherischen Öl, das sich hauptsächlich in ihren Blüten und Blättern verbirgt, umgeben. Der Duft von echtem (!) ätherischen Lavendelöl ist unglaublich vielschichtig - kräftig und sanft zugleich. Wer länger daran riecht, wird mit der Zeit unterschiedliche Facetten wahrnehmen: mal holzig-würzig, mal blumig-warm, ab und zu auch eine frische Zitrusnote.

So scheinbar paradox wie sein Duft ist auch die Wirkung des Lavendels auf die Psyche. Anders als häufig bekannt, kann er nicht nur beruhigend, sondern auch anregend auf uns wirken – je nachdem, was wir gerade brauchen. Die große Kraft des Lavendels liegt im Ausgleich. Der Lavendel bringt das, was ins Ungleichgewicht geraten ist, wieder in die Mitte.

In einem Buch habe ich einmal vom Lavendel als dem „Universalheiler des Lebens“ gelesen. Diese Bezeichnung klingt zwar etwas pathetisch, trifft es aber ganz hervorragend: kein anderes Kraut vermag es, uns in den unterschiedlichsten Lebenslagen dieses Gefühl von „Alles wird gut“ zu geben.

Der Lavendel entspannt Stressgeplagte, tröstet Traurige, stärkt Unsichere, aktiviert Antriebslose und beruhigt Schlaflose. Das macht ihn zu dem Heilkraut mit dem größten Wirkungsspektrum auf die Seele.

PFLANZENSTECKBRIEF

Name: Echter Lavendel (Lavandula angustifolia bzw. Lavandula officinalis)

Aussehen: Pflanze strauchartig (bis ca. 60cm hoch); Blätter schmal, länglich, graugrün; Blüten blauviolett, langstielig, quirlartig

Vorkommen: Wild im gesamten Mittelmeerraum, Iran, Irak; großflächiger Anbau vor allem in Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Bulgarien

Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten (daraus erfolgt auch die Gewinnung des ätherischen Öls)

Wirkung auf die Psyche: ausgleichend, anregend, beruhigend, entspannend, schlaffördernd, klärend, nervenstärkend, erfrischend, angstlösend, antidepressiv

Anwendungsbeispiele:

  • Tee oder Tinktur aus dem frischen oder getrockneten Kraut

  • ätherisches Öl in der Duftlampe bzw. im Diffusor oder als Bestandteil von Balsamen oder Pflegeölen

  • aus Destillation gewonnenes Pflanzenwasser (Hydrolat) als Raum- oder Körperumfeldspray

Nebenwirkungen: keine bekannt

Willst du mehr über Heilkräuter und ihre Wirkung auf die Seele erfahren? Alle Infos zu meinen Kräuterworkshops und die nächsten Termine findest du hier.

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