© 2019 by die ICHwerkstatt
Impressum & Datenschutzerklärung

Mag. Anna Maria PÜSPÖK

Psychologische Beratung, Coaching | Mentaltraining | Kräuterpädagogik

Karolinengasse 28/20, 1040 Wien

+43 (0)677 612 080 81

anna@die-ichwerkstatt.at

  • Facebook - Black Circle
  • Instagram - Black Circle

Meine Geschichte

Fragenstellerin und Impulsgeberin war ich schon in meinem ursprünglichen Beruf als Marktforscherin. Heute würde ich mich als "Seelenforscherin" bezeichnen: Inzwischen sind es Gefühle, Gedanken und persönliche Beweggründe, die mich interessieren und berühren.

Mein Anliegen ist es, Menschen, die zum Grübeln neigen und es sich dadurch selbst schwerer machen als nötig, heraus aus ihrem Gedankenkarussell und hinein in ein freudvolles und zufriedenes Leben mit mehr Leichtigkeit zu begleiten.  

 

Warum mir das so am Herzen liegt? Ich bin selbst eine ZuVielDenkerin. Ich kenne diese Tage genau, an denen die Gedankenschleifen schon losgehen, bevor man in der Früh überhaupt das Bett verlassen hat. Ich kenne die Momente, in denen man sich wie ferngesteuert durch den Alltag bewegt, während der Geist die Lebensplanung für die nächsten 20 Jahre macht. Ich weiß, wie es ist, sich Sorgen zu machen über Dinge, die vielleicht passieren und Situationen, die vielleicht eintreffen könnten. Ich kenne die Erschöpfung, wenn man abends müde im Bett liegt, aber der Geist einfach nicht zur Ruhe kommen will.

 

Viele Jahre lang habe ich auch so gelebt. Ich HABE nicht gedacht, sondern ich WURDE gedacht. Ich habe mich damals oft gefühlt wie eine Sklavin meines unruhigen Geistes, meiner eigenen Ansprüche, Vorstellungen, Zweifel und hohen Erwartungen. Sind dann auch noch tatsächlich schwierige Lebensumstände dazu gekommen, haben diese zusätzlich wie ein „Grübelmultiplikator“ auf mich gewirkt. 

 

So hat sich über die Jahre hinweg ein immer größerer innerer Druck in mir aufgebaut. Ich habe die Anzeichen lange ignoriert: die innere Anspannung, die Unruhe, die Erschöpfung, die Verbissenheit in Beziehungen, die Ungeduld mit mir selbst und Anderen, die Nackenschmerzen, die übertriebene Ernsthaftigkeit und diese seltsame innere Leere nach einer intensiven Grübelphase.

 

Irgendwann hat mein Körper vor Erschöpfung die Notbremse gezogen, aber erst nach insgesamt drei depressiven Phasen habe ich schließlich begonnen, zu verstehen: Auch wenn es im Leben natürlich immer wieder Schwierigkeiten und Probleme gibt, mache ich mir den größten Druck durch mein Verkopft-Sein eigentlich selbst und beraube mich immer wieder schöner Momente im Leben.

 

Was ich damals noch verstanden habe: Mein Leben ist mir viel zu wertvoll, um es mit Grübeln zu verbringen. Ich wollte mir nicht länger ständig Sorgen machen über Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann, die theoretisch sein könnten oder darüber, was Andere von mir halten. Gleichzeitig habe ich auch begriffen, dass es auch meine eigene Entscheidung war, etwas daran zu ändern.

 

Warum ich dir das alles erzähle?

 

Weil ich dir zeigen möchte, dass es tatsächlich auch anders geht und dass einen Weg aus dem Gedankenkarussell gibt! Heute liebe ich mein Leben – auch wenn es mich immer wieder herausfordert. Ich bin gelassener und kann auch einmal „fünf gerade sein lassen“ – im Job, im Privatleben, aber ich muss vor allem auch selbst nicht mehr perfekt sein! Ich kenne die Stopptasten, wenn sich mein unruhiger Geist wieder einmal verselbständigen möchte (und ich kann es liebevoll annehmen, wenn er es doch ab und zu tut).

 

Ich kann die Kraft meiner Gedanken in Form von Ideenreichtum und Kreativität positiv nutzen und verliere mich nicht mehr in negativen Gedankenspiralen. Ich habe meine Sinne für die bunten Facetten des Lebens geschärft und nehme dieses als reich und erfüllt wahr. In mir hat sich eine große innere Grundzufriedenheit ausgebreitet – für mich persönlich bedeutet das Lebensglück.

 

Wie ich das geschafft habe? 

 

Ich habe viel ausprobiert - drei Dinge haben mir letztendlich besonders geholfen:

  • Die Themen, die mich gedanklich immer wieder beschäftigt haben, habe ich in Coaching und Psychotherapie bearbeitet. So habe ich Schritt für Schritt einen zufriedenstellenden Umgang damit gefunden. Noch heute kann ich mich genau an dieses befreiende Gefühl erinnern, wenn ich ein ehemaliges Grübelthema gedanklich endlich ad acta legen konnte. 

 

  • Einen überraschend effektiven Weg, um meinem Geist generell mehr Ruhe zu verschaffen, habe ich eher zufällig im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin gefunden. Ich habe bemerkt, dass sich durch den Kontakt mit der Natur und die Beschäftigung mit Kräutern mein Geist jedes Mal automatisch beruhigt. Egal, wie gestresst und in Gedanken ich vorher war, nach dem Salben rühren, Tinkturen ansetzen und Pflanzen destillieren war ich jedes Mal absolut zufrieden, ausgeglichen und in meiner Mitte. Inzwischen weiß ich, dass sich dieser Effekt auch wissenschaftlich belegen lässt.

  • Bei meinen Forschungen bin ich schließlich immer tiefer in ein ebenso faszinierendes Thema eingetaucht: ein aktiver Geist muss gar nicht zwingend eine Belastung sein, ganz im Gegenteil. Mit einem Verständnis für die neurobiologischen Vorgänge im Gehirn und dem richtigen "Werkzeug" können Gedanken, wenn sie entsprechend kanalisiert werden, eine unglaublich positive Kraft entfalten und uns dabei helfen, Ziele zu erreichen, gelassener zu werden oder sogar die körperliche Gesundheit zu fördern. Inzwischen bin ich sogar froh über mein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen.

Diese drei Aspekte sind auch der Kern dessen, was ich in meinem Angebot an andere ZuVielDenkende weitergeben möchte.